Obwohl es zur Halbzeit noch recht gut aussah für die Wilgersdorfer Alten Herren, mussten sie sich doch mit dem Abpfiff geschlagen geben. Dem im Winter in der Halle gegen Weißtal erzielten Gemeindemeistertitel sollte ein weiterer Sieg folgen.
Auf dem guten alten Sportplatz "Auf der Hoffnung" in Wilgersdorf ging schlussendlich doch alle Hoffnung auf einen weiteren Kreismeistertitel der Ü 40 für die Mannen um Thomas Gräber verloren. Dabei hatte alles so gut angefangen in dem Spiel gegen den TSV Weißtal. Nach zwei Toren von Henning Heimann, der auf die hervorragenden Pässe von Thomas Gräbener in der ersten Spielhälfte einmünzen konnte, klappte dies in der zweiten Halbzeit leider nicht mehr. In aussichtsreicher Position wollte das vorentscheidende dritte Tor nicht fallen. Dafür wurden die Weißtaler nun stärker und erzielten zwei schnelle Tore zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Das bis dahin faire Spiel wurde nun ruppiger, der schon mit der gelben Karte belastete Ralph Biene Held hatte Glück, bei einem weiteren Foul nicht schon mit Gelb-Rot bedacht zu werden. Weißtal fand immer besser ins Spiel und erzielte schließlich das 3 : 2. Da nur noch wenige Minuten zu spielen waren setzte Wilgersdorf alles auf eine Karte. Nach einem Foulspiel eines Weißtaler Spielers an Thomas Gräbener lies dieser sich zu einer Tätlichkeit hinreißen, die sofort mit der roten Karte bestraft wurde. In Unterzahl, der Zeit und dem Rückstand nachlaufend, gelang den Gästen mit dem Schlusspfiff noch das 4 : 2. Damit war Weißtal Kreispokalsieger und darf nun den Kreis bei den Westfalenmeisterschaften in Kaiserau vertreten. Doch auch die Wilgersdorfer Alten Herren, die ebenfalls schon mehrmals diese Ehre für sich gewinnen konnten, sind immerhin die zweitbeste AH-Mannschaft bei der Ü 40 im Kreis. Auch darauf kann man durchaus stolz sein. Dieser Meinung waren auch die vielen Anhänger, die mit großem Interesse und absolutem Sachverstand das Spiel verfolgten.

Bild: hinten von links: Jens Stötzel, Rainer Klöckner, Mike Gudelius, Markus Grewe, Thomas Kreuz, Reiner Neuser, Henning Heimann, vorne von links: Markus Gräbener, Thomas Gräbener, Ralph Held, Joachim Pfennig, Lutz Weigel













